Paris–Roubaix: Gegen alle Widrigkeiten

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Nach der vernichtenden Enttäuschung bei der Flandern-Rundfahrt, bei der wir miterlebten, wie der Weltmeister darum kämpfte, andere Fahrer dazu zu bewegen, die Spitzengruppe einzuholen, und letztendlich scheiterte, war es Zeit für Paris–Roubaix. Als eines der legendärsten Rennen der Straßenradwelt bietet Paris–Roubaix mehr Kopfsteinpflaster als jedes andere Rennen – fast 50 Kilometer davon! Peter ging in der Woche zuvor als großer Favorit ins Rennen und verließ das Wochenende in Flandern auf ganz andere Weise. Die Leute wetteten gegen ihn, und Sagan ist niemand, gegen den man wetten sollte. Das Herz des Löwen wurde entfesselt.

Nach einem intensiven Testtag auf Kopfsteinpflaster wusste Peter genau, welche Fahrradbrille er unter diesen Bedingungen tragen wollte. Haltet die Augen offen – diese brandneue Brille kommt bald auf den Markt!

Die Nervosität stieg, ebenso wie die Vorfreude. Nach einer Woche voller Regen stand für alle Fahrer ein wunderschöner Tag bevor. Peter meldete sich an und rollte wie immer zur Präsentation heran – ruhig und gelassen. Er war startbereit, doch nur er allein kannte seinen Plan für den Tag.

Das Rennen war in vollem Gange, und der Kopfsteinpflaster-Klassiker bot ein wahres Spektakel. Den Fans wurde vor Augen geführt, was es braucht, um eine Legende zu werden, und welches Risiko man eingehen muss, um dafür reichlich belohnt zu werden. Etwa 55 km vor dem Ziel entschied sich Peter zum Angriff. Er startete einen massiven Angriff auf das Hauptfeld, in der Hoffnung, zu den beiden vor ihm fahrenden Fahrern aufzuschließen. Erfolg.

Nachdem Peter lange nach Fahrern gesucht hatte, die bereit waren, mit ihm zusammenzuarbeiten und sich eine Gewinnchance zu sichern, stieß er auf Silvan Dillier, ein junges Schweizer Ausnahmetalent, das den Mut hatte, sich mit ihm ein Kopf-an-Kopf-Rennen zu liefern. Die beiden setzten sich für den Rest des Rennens ab und fuhren gemeinsam ins Velodrom ein.

Sagan gewann das Rennen schließlich und konnte damit ein weiteres monumentales Rennen auf seiner Liste abhaken. Bei Paris–Roubaix siegte zum ersten Mal seit 37 Jahren wieder ein Weltmeister, aber wer wäre dafür besser geeignet als Peter?

Red Porsche 911 GT3 RS wrapped in Tom Pidcock x 100Percent® livery with a Pinarello road bike mounted on the roof rack, parked against a mountain backdrop near the Nürburgring
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